
Im ersten Bauabschnitt wird das Gebäude der Zentralen Notaufnahme aufgestockt und zusätzliche medizinische Funktionsbereiche geschaffen. Zudem erfolgt eine Erweiterung des Untergeschosses.
Verlegung der Liegendanfahrt der Zentralen Notaufnahme
Die Liegendanfahrt der Zentralen Notaufnahme wird in die Hildegard-von-Bingen-Straße verlegt.
Einrichtung eines neuen urologischen Eingriffszentrums mit zwei dezentralen OP-Sälen im Obergeschoss
Im Obergeschoss sind zwei zusätzliche dezentrale OP-Säle vorgesehen. Damit schafft St. Josef zusätzliche Kapazitäten, insbesondere für die gestiegene Zahl onkologischer Eingriffe. Der neue Zentral-OP folgt erst im 2. Bauabschnitt.

Errichtung neuer Räumlichkeiten für die Funktionsdiagnostik inklusive Endourologie im Obergeschoss
In der urologischen Funktionsdiagnostik werden mit Geräten wie Uroflowmetrie- und Urodynamiksystemen, Ultraschall sowie speziellen Messkathetern die Funktion von Blase und Harnwegen untersucht.
Die Endourologie umfasst Untersuchungen und Behandlungen innerhalb der Harnwege mit feinen optischen Instrumenten wie Zystoskopen und Ureterorenoskopen. Je nach Eingriff kommen zudem Röntgentechnik, Laser zur Steinzertrümmerung sowie Systeme zum Einlegen oder Wechseln von Harnleiterschienen zum Einsatz.


Untergeschoss: Technik und IT, Besprechungsräume und Umkleiden, Bau eines neuen Zytostatika-Labors der Krankenhaus-Apotheke
Mit der Generalsanierung erhält St. Josef ein neues, hochmodernes Zytostatika-Labor. Es ersetzt das bisherige Labor und schafft deutlich bessere räumliche, technische und organisatorische Voraussetzungen für die individuelle Herstellung von Krebsmedikamenten. Für St. Josef als Teil des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen NCT WERA ist dies besonders wichtig: Das Labor unterstützt die Versorgung nach aktuellen wissenschaftlichen Standards, ermöglicht auch komplexe Therapie- und Studienprotokolle und stärkt die enge Verbindung von Patientenversorgung und klinischer Forschung.
Meilensteine des ersten Bauabschnitts
- Spatenstich: 12. Oktober 2026
- Baubeginn: Herbst 2026, kleinere Maßnahmen vorab
- Voraussichtliche Bauzeit: rund drei Jahre
- Geplante Inbetriebnahme: ca. 2030
Immer auf dem Laufenden – das Bautagebuch
Verfolgen Sie die Bauarbeiten live mit unserer Baustellenkamera. Das Bautagebuch informiert Sie über alle aktuellen Entwicklungen der Baumaßnahmen.
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