
Narben sind sichtbare Spuren von Verletzungen, Verbrennungen, Operationen oder Entzündungen der Haut. Sie können nicht nur kosmetisch störend sein, sondern auch Schmerzen, Spannungsgefühle oder Bewegungseinschränkungen verursachen. Am Zentrum für Lipofilling des Caritas-Krankenhauses St. Josef behandeln wir Narben mit der innovativen Eigenfetttherapie mittels CELT-Verfahren.
Ziel der Behandlung ist es, Narbengewebe nachhaltig zu verbessern, die Hautqualität zu regenerieren und funktionelle Beschwerden zu lindern – schonend, minimalinvasiv und mit körpereigenem Gewebe.
Was ist Lipofilling in der Narbenbehandlung?
Beim Lipofilling wird Eigenfett aus einer geeigneten Körperregion (z. B. Bauch oder Oberschenkel) entnommen, sorgfältig aufbereitet und anschließend gezielt unter oder in das Narbenareal injiziert.
Das Fettgewebe enthält eine hohe Konzentration an adipösen (fettgewebsassoziierten) Stammzellen. Diese spielen eine zentrale Rolle bei der Geweberegeneration, da sie:
- entzündungshemmend wirken
- die Durchblutung fördern
- die Neubildung von gesundem Gewebe unterstützen
- die Elastizität und Struktur der Haut verbessern
Wie wirkt Lipofilling bei Narben?
Narbengewebe unterscheidet sich strukturell deutlich von gesunder Haut: Es ist oft verhärtet, schlecht durchblutet und wenig elastisch. Lipofilling setzt hier gezielt an:
- Verbesserung der Narbenqualität: Das Gewebe wird weicher, elastischer und gleichmäßiger
- Schmerzlinderung: Besonders bei schmerzhaften oder druckempfindlichen Narben
- Lösung von Verklebungen: Vor allem bei tiefen oder eingezogenen Narben
- Hautregeneration: Förderung eines gesunden Hautmilieus durch Stammzellen
- Ästhetische Korrektur: Ausgleich von Dellen, Unebenheiten und Volumenverlust
Lipofilling behandelt nicht nur das sichtbare Erscheinungsbild, sondern wirkt tief im Gewebe regenerativ.
Welche Narben können mit Lipofilling behandelt werden?
Lipofilling eignet sich unter anderem für die Behandlung und Entfernung von:
- Operationsnarben
- Unfall- und Verletzungsnarben
- Verbrennungsnarben
- Aknenarben
- Pickelmalen
- eingezogene (atrophische) Narben
- schmerzhafte oder verhärtete Narben
Auch ältere Narben können häufig noch positiv beeinflusst werden.















