Zentrum für Sakrale Neuromodulation

Häufige Fragen

Sie haben Fragen zu Sakraler Neuromodulation? Wir antworten!

Mögliche Komplikationen der sakralen Neuromodulation, wie z. B. Infektionen, Verrutschen der Elektrode oder Schmerzen sind recht selten und gut behandelbar. Viele dieser Komplikationen oder Nebenwirkungen erfordern keine weitere Operation. Bei Missempfindungen oder Verrutschen der Elektrode hilft häufig eine neue Einstellung des Schrittmachers.

Nach der Implantation werden die Stimulationsparameter entsprechend der während der Teststimulation gemachten Erfahrungen programmiert. Von außen unsichtbar, wird der implantierte Schrittmacher viele Jahre lang rund um die Uhr seinen Dienst tun. Zu Hause können die Patientinnen und Patienten ihre körperliche Aktivität mit voranschreitender Heilung der Operationswunde allmählich steigern und wieder ein aktives Leben führen, auf das sie meist lange verzichten mussten. Nach einer Weile wird der Schrittmacher gar nicht mehr bewusst wahrgenommen. Normalerweise wird etwa einen Monat nach der Implantation eine Kontrolluntersuchung durchgeführt, um die Wirksamkeit der Stimulationsparameter zu überprüfen und diese bei Bedarf nachzuregulieren. Manchmal sind zur Feinabstimmung der Einstellungen im Verlauf der ersten drei Monate mehrere Termine notwendig.

Meist wird der Typ InterStim II (3058) mit den folgenden Maßen eingesetzt:
22 g, 44 mm x 51 xmm

Normalerweise bestehen keine Einschränkungen für Ihre Aktivitäten. Es sollten jedoch Tätigkeiten vermieden werden, die mit extremen übermäßigen Belastungen für die implantierte Elektrode (z. B. beim Fallschirmspringen) einhergehen. In der Zeit kurz nach dem Eingriff ist besondere Vorsicht geboten. Solche extremen Bewegungen könnten zur Beschädigung oder zum Verrutschen der implantierten Elektrode führen.

Normalerweise nicht. Von den meisten Haushaltsgeräten (Handys, Computer, Mikrowellengeräte, Fernseher etc.) gehen keine störenden Einflüsse auf die Funktion Ihres Schrittmachers aus. Nur sehr große elektromagnetische Felder können den Schrittmacher stören. Grundsätzlich ist bei Kernspinuntersuchungen (MRT) Vorsicht geboten. Die neuesten Elektroden und Schrittmacher sind mittlerweile bedingt für MRT-Untersuchungen geeignet. Allerdings muss der Schrittmacher hierzu in einen MRT-Modus versetzt werden. Röntgenuntersuchungen oder Computertomographie stellen hingegen kein Problem dar.

Metalldetektoren, wie sie an Flughäfen eingesetzt werden, könnten den Schrittmacher stören. Um Problemen mit Detektorschleusen am Flughafen aus dem Weg zu gehen, können Sie beim verantwortlichen Personal Ihren Implantationsausweis vorzeigen und darum bitten, die Schleuse umgehen zu dürfen.

Nach einigen Jahren kann sich die Batterie des Schrittmachers erschöpfen, wodurch sich die elektrische Stimulation verändern und an Wirksamkeit verlieren kann. Möglicherweise kehren Ihre Beschwerden zurück, was jedoch normal und kein Grund zur Sorge ist. Sobald Sie bemerken, dass sich die Intensität oder Qualität der Stimulation verändert, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, um die Batterie prüfen und den Schrittmacher gegebenenfalls austauschen zu lassen. Ihre Fernbedienung weist Sie außerdem auf einen niedrigen Ladezustand der Schrittmacher-Batterie hin.

DKG Uroonkologisches Zentrum
Signet Netzwerk Green Deal
CCCO
DKG Darmkrebszentrum
Gynaekologisches Zentrum
CCC-WERA
UCCR
DKG Brustzentrum
CSJ_siegel_Geburtsklinik
DKG Onkologisches Zentrum
ASH Gold 2022-23
Netzwerk gegen Darmkrebs
DGAV Zertifizierungssignet Komp AdiposChir
qualitaetsmanagement
Traumazentrum Ostbayern
ATZ CURA Regensburg