In Fachvorträgen am Vormittag ging es unter anderem darum, Sepsis besser zu verstehen, sie in der Notaufnahme frühzeitig zu erkennen und die richtigen therapeutischen Schritte einzuleiten. Auch das Management im Stationsalltag und die Versorgung auf der Intensivstation standen im Fokus.
Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden ihr Wissen in vier praxisnahen Workshops vertiefen: von der Notfallsituation Sepsis über Prävention und Monitoring bis hin zu schwierigen Entscheidungen im klinischen Alltag. Ziel war es, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen, Risiken richtig einzuschätzen und lebensrettende Maßnahmen schnell einzuleiten.
Die wichtigsten Inhalte
- Verschlechtert sich der Zustand eines Menschen innerhalb kurzer Zeit deutlich, etwa durch Fieber, starke Abgeschlagenheit oder ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl, muss auch an eine Sepsis gedacht werden. Die Symptome dürfen nicht bagatellisiert werden. Die Referenten machten deutlich: Sepsis ist immer ein akuter medizinischer Notfall und kann unbehandelt tödlich verlaufen. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend.
- Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Auszubildende und alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen müssen Warnzeichen ernst nehmen, Beobachtungen miteinander teilen und schnell handeln: Gute Zusammenarbeit kann Leben retten!
- Die bundesweite Kampagne „Deutschland erkennt Sepsis“ hilft auch dem medizinischen Laien dabei, Anzeichen einer Sepsis frühzeitig zu erkennen. Eine Checkliste bietet zusätzliche Orientierung, wenn man unsicher ist, wie ernst eine Erkrankung bei einem selbst oder einer anderen Person ist.
Ein herzliches Dankeschön galt allen Referentinnen und Referenten sowie Organisationsteam und Teilnehmenden für das Engagement, den wertvollen Austausch und den Einsatz für eine bessere Sepsisversorgung!
















