Ende September waren rund 40 Spielerinnen aus sieben Nationen auf der Sportanlage am Weinweg angetreten, um mit Leidenschaft und Teamgeist auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen. Die pinkfarbene Kleidung der Spielerinnen setzte dabei ein sichtbares Zeichen für Mut, Hoffnung und Zusammenhalt. Die beim Turnier gesammelten Spenden stockte der Verein Helfende Hände – Zukunft für Kinder und Jugendliche e.V. auf insgesamt 4.750 Euro auf.
Nun überreichten Esmarie und Philippe Fournet-Fayat, die Organisatoren des Turniers, Schirmherrin Alexandra Wolf, Armin Wolf vom Armin Wolf Laufteam sowie Stefan Zeilhofer, 2. Vorsitzender des Vereins Helfende Hände – Zukunft für Kinder und Jugendliche e.V., den symbolischen Scheck an Prof. Dr. Sylvia Pemmerl, Geschäftsleitung und Medizinisch-Ärztliche Direktorin des Caritas-Krankenhauses St. Josef. „Die Spende ist ein wertvoller Beitrag zur Versorgung unserer Brustkrebspatientinnen. Sie zeigt, wie viel durch gemeinschaftliches Engagement bewegt werden kann. Dafür danken wir allen Beteiligten sehr herzlich“, betonte Prof. Pemmerl.
Prof. Dr. Stephan Seitz, stellvertretender Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef, erläuterte den geplanten Einsatz der Geräte: „Mit den Tablets und mobilen Bildschirmständern können die während einer Brustkrebsoperation mit kabellosen Ultraschallsonden aufgenommenen Bilder datensicher auf einem großen Bildschirm dargestellt werden. So sind die Aufnahmen für alle Beteiligten im OP gleichzeitig sichtbar. Das erleichtert die gemeinsame Beurteilung und unterstützt ein präzises Vorgehen.“
Hinter dem Benefizturnier steht eine persönliche Geschichte: Esmarie Fournet-Fayat war früher belgische Cricket-Nationalspielerin und vor wenigen Jahren selbst Brustkrebspatientin am Caritas-Krankenhaus St. Josef. „Meine Familie und meine Leidenschaft fürs Cricket gaben mir während meiner Therapie viel Kraft“, erzählt sie. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, ein Cricket-Benefizturnier ins Leben zu rufen. Hier verbinden sich sportlicher Teamgeist mit Engagement für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind.
















