Nie ohne Helm: Sicher unterwegs auf zwei Rädern

Mit den ersten warmen Tagen zieht es viele Menschen wieder nach draußen – aufs Fahrrad oder E-Bike, auf City-Roller oder Inliner. Die wachsende Bewegungsfreude zeigt sich jedes Frühjahr auch im Caritas-Krankenhauses St. Josef in Regensburg. Dabei wird deutlich: Wer ohne Helm und Schutzkleidung unterwegs ist, setzt sich unnötigen Risiken aus – denn schon ein kleiner Sturz kann große Folgen haben.

Besonders Kopf, Hände, Arme oder Schultern sind gefährdet, da sich viele Menschen beim Fallen instinktiv abstützen. In der Folge treten oft Handgelenks- oder Unterarmbrüche auf und ein scheinbar harmloser Sturz kann sogar zu Gehirnerschütterungen oder schweren Schädel-Hirn-Traumata führen. Bei E-Bikes ist insbesondere die schnellere Beschleunigung – also das zügige Anfahren und abruptes Abbremsen – ein entscheidender Faktor für unkontrollierte Stürze und Verletzungen. Darüber hinaus verschlimmert die höhere Geschwindigkeit die Verletzungsfolge häufig.

Genau hier macht der Helm den entscheidenden Unterschied: Er dämpft die Aufprallkraft, reduziert die Schwere der Verletzungen und kann im besten Fall lebensbedrohliche Folgen verhindern. „In vielen Fällen entscheidet das Tragen eines Helms darüber, ob ein Sturz glimpflich ausgeht oder langfristige gesundheitliche Folgen nach sich zieht“, so Priv.-Doz. Dr. Paul Schmitz, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie im Caritas-Krankenhaus St. Josef.

Ganz gleich wie kurz die Strecke ist: Helm auf!

Viele Unfälle passieren auf kurzen Strecken im Alltag. „Ich wollte nur schnell zum Bäcker“ oder „Es war nur eine kurze Fahrt“ – solche Sätze sind in der Notaufnahme immer wieder zu hören. Denn gerade bei kurzen Fahrten wird der Helm gerne daheim gelassen. Doch schon ein kleiner Moment der Unachtsamkeit, ein Bordstein oder eine plötzliche Bremsung können ausreichen, um zu stürzen. Ein Helm sollte daher selbstverständlich sein – ganz gleich, wie kurz die Strecke ist.

Wer auf zwei Rädern oder auf Inline-Rollen unterwegs ist, sollte konsequent auf Sicherheit achten. Ergänzend zum Helm leisten Handschuhe, Handgelenk- und Knieschützer einen wichtigen Beitrag, um Verletzungen zu vermeiden oder abzumildern. Auch feste Schuhe und reflektierende Kleidung erhöhen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Die regelmäßige Kontrolle von Bremsen, Reifen und Lichtanlage an seinen Zweirädern trägt ebenso zur Sicherheit bei.

Ob Fahrrad, E-Bike, Inliner oder City-Roller – Dr. Schmitz appelliert an alle, die auf zwei Rädern unterwegs sind: „Schützen Sie sich! So reduzieren Sie das Risiko schwerer Verletzungen deutlich und Bewegung an der frischen Luft bleibt das, was sie sein soll: gesund, sicher und unbeschwert.“

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